Konzert

Sa
29.
12.
18

Ski´s Country Trash

IF YOU ARE STUCK IN A ROADSTOP IN HELL, YOU GOTTA GRAB YOUR STUFF AND START WALKING TALL.

Das Leben auf Tour ist anstrengend. Nicht nur körperlich, auch seelisch ist der Ablauf von Straße, Hotel, Club und wieder von vorne für jeden Musiker ganz schon strapazierend. Man verbringt viel Zeit mit seiner Gang auf engstem Raum – aber man verbringt auch viel Zeit mit sich selbst. Und mit seinen Dämonen.

Ein "Roadstop In Hell" ist von daher eigentlich keine gute Idee. Denn dort kann es passieren, dass die Dämonen überhand gewinnen – und beginnen, die Musikerseele zu malträtieren. Eine Erfahrung, die Ski’s Country Trash 2013 ebenfalls machten, denn nach "Roadstop In Hell Tour 2013 - Live In Geiselwind" war erst einmal Funkstille. Aber echte Vollblutmusiker nehmen den Kampf gegen ihre Dämonen auf – und jagen sie zurück in die Dunkelheit! Und wenn das getan ist, packt man seine Sachen und macht da weiter, wo man aufgehört hat.

Fünf Jahre nach dem verlängerten Roadstop In Hell lassen Ski’s Country Trash einfach alles Überflüssige im Bus, schnappen sich das, was sie tragen können und gehen einfach zu Fuß weiter. "Walking Tall" heißt die Devise – und auch die im August erscheinende EP. Ohne überflüssigen Schnickschnack. Direkt, pur, akustisch – ehrlich. Attribute die Ski und seine Gang schon immer ausgezeichnet haben und es auch auf dem aktuellen Album tun. Und wovon sich jeder auch auf der im September stattfindenden Tour überzeugen kann.

History

Trash Valley – ein staubiges Kaff in der Mitte von Nirgendwo.
Tumbleweeds wehen durch die menschenleeren Straßen. Die meisten Geschäfte sind geschlossen. Die Fensterläden vernagelt. Irgendwo bellt ein Hund. Kein Ort, wo man es lange aushält. Zumindest nicht, wenn man nichts mit sich anzufangen weiß. Wenn man kein Ziel hat. Keine Mission. Keine Freunde, die ein Instrument beherrschen.
Aber wenn man all das hat, ist "Trash Valley" eigentlich ein guter Ausgangspunkt. Dann gründet man dort einfach eine Band. Dann nennt man den Stil Country Trash oder Trashabilly und seine Band – Ski’s Country Trash!

Angeführt von The Mighty Ski-King und dem musikalischen Allrounder Peter Kafka (Beloved Enemy, Ex-Fiddler’s Green) schließen sich Gitarrist Daniel Flamm (Heartbreak Engines) Drummer Patrick Westervelt und Kontrabasser Puck Lensing der Gang an und setzen diesem staubigen Kaff in der Mitte von Nirgendwo 2010 ein musikalisches Denkmal: Trash Valley. Darauf enthalten: die Hymne "Country Trash", die legendäre Sex Slaves-Coverversion von "Jack Daniels" und das relaxte "No Other One" – ein Duett mit der damaligen The Creepshow-Sängerin Sarah Blackwood.

Diese machte einen Tourstop in Trash Valley und als sie schließlich weiterzieht steht auch für Ski und seine Gang fest: wir müssen hier weg und der ganzen Welt zeigen, was echter Country Trash ist. Und so geht sie los, die Reise. Hinaus auf die Straße und in die Clubs. Kein leichter Weg, aber einer, der sich lohnt zu gehen. Auch wenn manch einer auf der Strecke bleibt – seinen Hut nimmt – und lieber sesshaft wird. Doch es gibt andere, die den Ruf der Straße hören – und ihm folgen.

Der Reiz der "Neverending Road" ist auch für Drummer Dog Kessler und Kontrabassistin Lea Randella zu verlockend und so werden sie 2012 Teil der Gang und verdienen sich ihre Sporen als "Cow Core Cowboys", zeigen sich rebellisch mit "Break The Rules" und zollen mit "Hail To The King" doch ihren Respekt für den, der sie anführt: the Mighty Ski-King. Da auch Peter schließlich das Leben auf der Straße satt hat, ist Ski der einzige Mann hinterm Steuer. Und der Weg geht weiter und immer weiter …

Aber der Weg ist das Ziel und das Ziel ist der Weg. Warum also aufgeben? Als Gang setzt man sich zusammen und bespricht, wie es weitergeht. So übernehmen Dog und Dan den musikalischen Antrieb und wollen sich 2013 alles was sie brauchen bei einem kurzen Roadstop – In Hell besorgen. In der Hölle? "Hell Yeah", schön warm hier und man trifft interessante Leute. Wie zum Beispiel den neuen Gitarristen Björn Kluth (Balls Gone Wild) oder den "Devil In A Three Piece Suite". Was allerdings stört, ist die ständige Dunkelheit, auch wenn "Eternal Night" eine echte Hymne ist.

Gegen Dunkelheit kann man ja was tun, indem einfach das Licht andreht, Konzerte spielt – und diese auch mitschneidet. Wie mit "Roadstop In Hell Tour 2013 - Live In Geiselwind", wobei die Frage erlaubt sei, warum die Hölle ausgerechnet in Geiselwind ist? Doch wenn das Licht ausgeht, ist die Dunkelheit wieder da – und in ihr verstecken sich manche Dämonen. Der Kampf gegen sie dauert lange aber er ist erfolgreich. Denn 2018 lässt die Band alle Dämonen hinter sich und macht sich frisch gestärkt wieder auf den Weg. Schließlich ist allen klar: es muss weiter gehen – im Notfall zu Fuß – und akustisch.

"Walking Tall" erscheint im August 2018 und im September sind Ski’s Country Trash auch zurück auf der Bühne.
Sa 29.12.2018   Frankfurt/Main
Nachtleben
Stehplatz
Ticketpreis
16,50 €
Einlass: 20:00 –  Beginn: 21:00 –  Anfahrt
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